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Jaja, weil man das so macht, aber auch sonst so, wollt ich mal ne schöne Weihnachtszeit wünschen… Erholt euch gut und haut nicht allzusehr aufn Putz.. Schliesslich muss man da ja öh… wie nennt man das…? aaah, besinnlich sein!
Und falls wir uns vorher nicht mehr lesen: Guten Rutsch und lasst die Sau raus
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Ohje Leute, tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet hab!
Hatte in Shanghai keinen VPN, mit dem ich auf den Blog hätte zugreifen können, und hier zu Hause bin ich einfach noch nicht dazu gekommen etwas zu schreiben. Allerdings war ich auch etwas komisch drauf, und hatte fast ein wenig Angst, überhaupt auf den Blog zu schauen, weil jetzt alles vorbei ist.
Seit Montag bin ich wieder in der Schweiz. Ich hab die Nacht davor durchgemacht und konnte somit ungefähr 10 von 13 Stunden im Flugzeug schlafen. Das war ganz cool! Die eine Stewardess war glaube ich etwas überrascht, weil sie mich nur pennen gesehn hat. Und ich hab nicht mal auf die Schlaftabletten zurückgreifen müssen. Die anderen drei Stunden hab ich mich Majiang zocken verbracht. Allerdings hab ich nie gewonnen
Die letzten 10 Tage Shanghai waren toll! Gleich als ich von Kuala Lumpur, wo ich mein Chinavisum beantragte, nach Hangzhou geflogen bin und dort dann mit dem Taxi zum Bahnhof gefahren bin, fühlte ich mich, als wäre ich wieder daheim! Es war ein super sonniger Tag und die Wärme war einfach sehr angenehm. Für einmal keine 37 Grad mit Feuchtigkeit mehr. Ich konnte mich einfach nie dran gewöhnen! Also, wenn ihr je nach Südostasien reisen wollt, dann macht das nicht um die Jahreszeit, in der ich jetzt da war.
Der Taxifahrer in Hangzhou war übrigens gleich wieder sehr chinesisch, als ich ihm gesagt habe, dass ich nicht viel Zeit hätte, um zum Bahnhof zu kommen, damit ich noch ein Zugticket nach Shanghai kriegen konnte. Er nahm das sehr ernst und fuhr auf der Autobahn gleich mal 120 km/h und überholte die anderen Autos auf dem Pannenstreifen! Auf dieser Autobahn gab es so komische Erhebungen, wobei ich dreimal fast mit dem Kopf an der Decke angekommen bin, weil er so schnell drüber gefahren ist! War aber irgendwie cool
Dann konnte ich ein Ticket für den Zug um 17 Uhr ergattern. Zwei Stunden musste ich also auf dem Bahnhof verplempern, um dann anderthalb Stunden nach Shanghai zu fahren.
Es war so toll, dort anzukommen! Eine echte Erleichterung. Man wusste wieder, wo man war, was einen erwartete, wo man hingehen kann, was man wo bekommen kann und zuguter letzt: Man konnte sich wieder auf Chinesisch verständigen!
Mit dem Taxi gings zu Laura und Melissa nach Hause, bei denen ich die zehn Tage wohnen durfte, was die ganze Sache 1000 mal leichter machte! Ein richtig dickes Danke geht an sie!
In Shanghai hab ich nicht so viel gemacht. Ausser halt shoppen, party und das Leben geniessen! Hab dann mein Fahrrad bei meiner alten Garage abgeholt und war echt geschockt, dass die “Ghettostrasse” neben meinem Block einfach plattgewalzt wurde! Dort wo die Läden standen, gibt es jetzt einen Platz, wo man drüberlatschen kann. Sehr merkwürdig.
Sowieso sah Shanghai einfach ziemlich aufgemöbelt aus. Natürlich, es ist Expo. Toll wärs halt auch, wenns immer so schön wäre. Vielleicht behalten sie ja die ganzen Blumen auf der Strasse für eine Weile!
Hab die Expo übrigens nicht besucht, weil es mich wohl doch zu wenig interessiert und 11 Euro eintritt dafür einfach zu viel sind. Ausserdem meinte jeder Shanghainese, den ich gefragt habe, ob er schon da war, dass da viel zu viele Besucher sind.
Hab mir dann lieber Massagen gegönnt, war noch extrem viel Gerümpel und Tee shoppen und hab mir noch Klamotten schneidern lassen, wobei das eher mehr Reinfall als sonst was war, ausser die vielen Hemden und die zwei Anzüge, die ich mir hab machen lassen. Die sind cool!
Muss nun mal kurz die Schreiberei unterbrechen, da heut noch ne Menge ansteht. Hab nämlich sowas wie ein “Homecoming BBQ” organisiert und es kommen meine ganze Familie und meine Freunde. Ick freu mir!
Bis morgen, würd ich mal sagen! Hab dann noch mehr zu erzählen.
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Hellooo!
Ich war schon fast fertig mit dem anderen Blogeintrag, als mir was dazwischen kam.
Dachte eigentlich “Ich krieg die Krätze” wäre eine sehr alte Aussage und deswegen nicht mehr aktuell. Nunja, ich habs geschafft, mir den Scheiss einzufangen. Dachte eigentlich eher an was unekligeres, aber der Arzt war schon fast erheitert, als er mir gesagt hat “Aaahja, schau da, sie haben Scabies” .. Wer ned weiss was das is: Das sind Milben, die unter die Haut kriechen und dort Eier und Kacke ablegen. Leckör und schmerzhaft.. http://de.wikipedia.org/wiki/Kr%C3%A4tze
Den anderen Blogeintrag stell ich morgen fertig. Für heut reichts irgendwie..
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Ich leb noch!
Bin hier grad im Flughafen von Phuket, in Thailand. Es ist grad 15.41. Seit 7.45 bin ich unterwegs. Von Koh Lanta nach Krabi und von Krabi hier zum Flughafen im Minibus. Auf jedenfall keine allzu bequeme Variante um von A nach B zu kommen. Immerhin war er ganz ok klimatisiert.
Werde hier nun bis 19.10 Uhr warten, um dann nach Ho Chi Minh City in Vietnam zu fliegen. Ich weiss gar nicht mehr, was ich alles von Chiang Mai erzählt habe. Hab in der letzten Zeit nicht so die Motivation gehabt, etwas zu schreiben… Ich hoffe, man verzeiht mir dies!
Am Tag nach St. Patricks Day hab ich mich für den Thai-Kochurs angemeldet, was allerdings ein Fehler war. Nicht, weils Essen schlecht war oder der Kurs allgemein, sondern ich einen gigantischen, üblen Hangover hatte. Hab mir nämlich erlaubt das erste mal seit meiner Reiserei mit ein paar Leuten feiern zu gehn. Es gab Livemusik von super Ska und Räggi (ich weiss tatsächlich nie, wie mans schreibt) Bands und alle haben ausgelassen getanzt und getrunken! Was dabei rauskam, könnt ihr euch selber denken. Das reicht ganz sicher für die nächsten Wochen, wenn nicht sogar Monate, aus.
Der Thaikochkurs war sehr speziell. Er wird auf einer Biofarm durchgeführt, wo die meisten Zutaten selber angebaut werden und nur das Nötigste auf dem Markt, der uns von unserem Koch gezeigt wurde, eingekauft wird. Man durfte sich auf einer Liste die Dinge ankreuzen, die man kochen wollte. Hab die gewählt, die man bei uns am ehesten und einfachsten nachmachen könnte. Dazu gehörte grünes Curry, Hähnchen in Kokossauce oder sowas, Kokosmilch und Banane, und breite Nudeln mit Soja Sauce, sofern ich mich erinnere
Der Koch war ein kleiner thailändischer Typ, mit einer lustigen aber ziemlich dreckigen Lache und an lässig rausgehauenen Sprüchen fehlte es auch nicht. Darunter waren aber auch einige kluge Aussagen. Ich fühlte mich echt ausgelaugt und mochte mich manchmal überhaupt nicht recht konzentrieren und von all den Gerichten habe ich je nur zwei bis drei Gabeln voll gegessen. Mehr ging einfach nicht.
Um 15.30 hat uns unser Koch dann wieder Heim gefahren. Sonst ist nicht mehr viel passiert in Chiang Mai. Man kann unzählige Dinge unternehmen, wenn man will.
Irgendwann flog ich dann nach Phuket, um dort eine Nacht zu bleiben, damit ich am nächsten Tag das Schiff nach Koh Lanta nehmen konnte. Phuket ist so, wie ich mir Mallorca vorstelle. Man muss es wirklich nicht gesehen haben…
Koh Lanta ist eine kleinere Insel im Süden Thailands. Ich wollte dort hin, weil eine Freundin von mir schon über längere Zeit dort als Tauchlehrerin gearbeitet und mir super schöne Bilder gezeigt hatte. Lustigerweise reisten Slim und Tara, ein Pärchen, was ich in Chiang Mai im Hostel kennengelernt hatte (mit denen ich am besagten Tag feiern war), auch dort hin. Sie kannten dort jemanden, der ein paar Bungalows am Strand betrieb und so organisierten sie mir auch eins. Das war einfach super! Ich hatte nämlich überhaupt keine Ahnung, wo ich sonst hätte hingehen sollen. Vorallem wars cool, da schon jemanden zu kennen. Wir hatten alle keinen blassen Schimmer, wo wir die nächsten Tage verbringen würden, da keiner von uns Fotos gesehen hatte.
Ich kam kurz nach den zwei Iren dort an und es war einfach überwältigend! Die Bungalows waren wirklich direkt am türkisfarbenen Meer und es sah tatsächlich aus, wie im Katalog!! Ausserdem gab es fast keine Menschen am Strand. Ich musste im Paradies gelandet sein! Lorraine, die eine Pächterin, zeigte mir zwei verschiedene Bungalows, wobei ich mich direkt für das Grosse mit Meersicht entschied. Darin gab es ein Doppelbett, ein Moskitonetz und ein Bad. Zwar ohne Waschbecken und Klospülung. Man musste immer erst Wasser im Becken sammeln und dann so spülen, aber das machte mir nichts aus. Immerhin gab es in den Hütten eigene Duschen, was im Gegensatz zu dieser Mehrbettzimmeratmosphäre einfach luxuriös war. Ich hatte ein ganzes Bungalow für mich allein!
Es folgten also mehrere Tage, an denen ich einfach nur rumgegammelt hatte, was aber vollkommene Absicht war. Nichtstun an diesem Strand könnte durchaus zur Gewohnheit werden, wobei ich, so absurd das klingt, nicht unbedingt die Strandgängerin bin. Das Meerwasser ist salzig, brennt in den Augen, man hat dauernd Sand an den Füssen, ich latsch nicht gern im Badeanzug rum und die Sonne kann ganzschönen Schaden anrichten! Aber dennoch war das “Gesamtpaket” einfach der Hammer. Das Wasser war so schön anzuschauen. Ich behalte halt gerne meine noble Blässe
Manche Menschen, denen man unterwegs begegnet, haben auch schon rosinenähnliche Züge angenommen…
Zuviel Sonne, nee, Danke!
Mittlerweile ist es 21.37 und ich sitze nicht wie angenommen in Ho Chi Minh sondern in Phuket in einem Bungalow. Wie das passiert ist? Man kann frühestens zwei Stunden vorher einchecken. Ich steh am Check-in Schalter. Geb dem netten Herrn meinen Pass und der Fragt mich was vonwegen “und wo is das Formular?” und ich “welches Formular?” “Ja, ohne Formular können sie nicht einreisen”
Oh… Schon zwei Tage später. Hab mich entschieden nach Singapur zu fliegen. Da braucht man wenigstens kein Visum. Bin heut morgen um 6 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden, nach zwei Stunden. War irgendwie etwas gar früh, aber eigentlich ist es nicht schlecht, wenn man völlig zerstört in der Welt herumfliegt und dabei alles verpennt, währenddem der Mp3player Spongebob Hörspiele stundenweise spielt. Werd mich in Singapur mit jemandem treffen, den ich in Kuala Lumpur im Hostel kennengelernt hab. Er wohnt nämlich in Singapur und ich erhoffe mir schon, dass er mir vielleicht ein paar Insidertips verrät. Ausserdem freu ich mich aufs Bakkwa. Diese Fleischspezialität ist einfach Gaumenfreude pur und vielleicht in Singapur nicht ganz so teuer, wie in Shanghai.
Ich vermisse Shanghai schon sehr aber immerhin gehts in vier Wochen wieder zurück für 10 Tage. Kanns kaum erwarten, vorallem weil ich wohl langsam etwas reisemüde bin. Klingt vielleicht unverständlich, keine Ahnung. Bin wohl eher der Mensch, der gerne einen festen Wohnsitz und einen geregelten Tagesablauf hat. Von mir aus auch sehr gerne in Shanghai, mein zweites zu Hause. ![]()
Nundenn, der Check-In wartet!
Und weiter gehts. Sitze nun in meinem 8-Bett Zimmer und bin irgendwie körperlich kaputt aber irgendwie mag ich doch noch nicht schlafen. Der erste Eindruck von Singapur ist gut! Es ist irgendwie sehr farbig hier. Allerdings sind die Regeln hier schon etwas strenger angesetzt. Oh mann. Es gibt keinen Kaugummi hier zu kaufen, man darf nur dort über die Strasse, wos erlaubt ist, essen oder trinken in der Metro oder im Bahnhof sind strengstens verboten. Wenn man erwischt wird zahlt man, glaube ich, 500 Dollar. Mal schauen, was morgen so los ist. Man kann hier bestimmt gut Geld liegen lassen ![]()
Werd auf jedenfall noch Bilder von Koh Lanta hochladen!
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Sorry, hier nur kurz der Link zu den zwei neuen Fotoalben “Chiang Mai” und “Bangkok” http://german-bash.org/~boardy/gallery/main.php?g2_itemId=1282 ich versuch so bald wie möglich wieder was längeres zu schreiben! (Werd sicher auch Zeit haben… Koh Lanta is coming!
)
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So, es kann wieder losgehn mit bloggen.
Nach all dem Durcheinander die letzten Wochen und Tage sitze ich erschöpft am Flughafen von Hangzhou (neben Shanghai) und werde in ungefähr zwei Stunden richtung Kuala Lumpur fliegen. Bis fast zum letzten Tag in Shanghai war das ja noch gar nicht so sicher.
Ich hab mich für zwei Stellen beworben und hoffte zwischenzeitlich auf eine Praktikumsstelle, worauf sich bis jetzt niemand von den beiden Firmen gemeldet hat.
Am Dienstag (oder so..) kriegte ich einen Anruf von einer Chinesin, die meinte, ihr Chef will mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Ziemlich verwirrt ging ich mal zur angegebenen Adresse hin und merkte, dass mir das Logo der Firma bekannt vorkam.
Eines Abends bin ich mit einem Kumpel nach Hause getrottet. Als wir die Strasse überqueren wollten, kam uns ein Hummer entgegen. Unser “entsetztes” Gestikulieren zeigte wohl Wirkung und der Typ im Hummer hielt überraschenderweise an. Mein Kumpel ging natürlich sofort hin und fing an mit ihm zu reden. Der Mann im Auto sah aus, als würde er gleich am Steuer einschlafen. Naja, letztendlich hatte ich seine Visitenkarte in der Hand und anscheinend hab ich ihm meine Telefonnummer gegeben, was mir erst wieder einfiel, als ich vor dieser Tafel in dem Gebäude stand.
Mir wurde die Firma vorgestellt und ein Praktikumsplatz angeboten. Nach reiflicher überlegung und einem nicht mehr so guten Gefühl im Bauch habe ich es dann aber abgelehnt. Hab dort einen halben Nachmittag verbracht und diese Zeit fehlte mir nun definitiv zum aufräumen und Sachen packen!
Gestern wars einfach nur noch stressig. Hab zwar ein 17.5 und ein 8.5 kg Paket heim geschickt, aber in sieben Monaten sammelt sich unglaublich viel Zeug an. Das gibt bestimmt nochmal eins
Chinesisch Neujahr war übrigens absolut unglaublich. Hab noch nie so viel Feuerwerk auf einmal gesehen und vorallem gehört. Die Chinesen sind ja anscheinend recht “skrupellos” was das Abfeuern angeht! Da wird einfach mal so zwischen den Hochhäusern alles losgelassen, was man da hat. Aber durch die Häuserkulisse kriegt das alles so eine Akustik.. Whoao!
Ach, irgendwie bin ich jetzt doch froh, mal weiterreisen zu können. Wird hoffentlich spannend und interessant. Hoffentlich auch noch für die Leute, die trotz Postingflaute ab und zu mal vorbei gekommen sind!
Heut Abend passiert vermutlich eher nichts mehr. Will einfach nur noch schlafen und morgen nicht zu spät aufstehen.
Malaysia ich komme
Achja, voraussichtliche Rückkehr in die Schweiz: 17. Mai. (Diese scheiss Swiss knöpft mir 200 CHF ab, weil ich den Flug verschieben musste. Dabei meinte die in diesem blöden Reisebüro, dass ichs ein Mal gratis machen darf *hmpf*)
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Besser spät als nie… Hier der Bericht zu Guilin:
“Am Dienstag gings los zum Hongqiao Flughafen in Shanghai, um die Reise nach Guilin anzutreten. Leider einen Tag verspätet, da das Visa-Office ja so freundlich war, und meinen Pass nicht früher zurückschicken konnte. Dank Anke, die den Lieferanten angerufen hat, hat es wenigstens Zeitlich frühmorgens geklappt.
So sass ich totmüde im Flugzeug und hab erst mal die zweieinhalb Stunden flug verpennt. Wie praktisch! Allerdings schoss mir das Adrenalin wieder in den Körper als ich fast zu tode erschrocken bin bei der Landung. Der Wetterbericht bewahrheitete sich bei der Ankunft am Flughafen. Es war graunebligeklig. Die Zuversicht für die nächsten Tage war ebenfalls getrübt.
Die Leute im Hostel sind dafür umso netter. Diesmal kommen sie mir nicht nur so scheinfreundlich vor, wie in Hainan. Sie haben mir auch netterweise die Nacht, die ich hier verpasst habe, nicht verrechnet. Pro Nacht im gemixten 4er Zimmer bezahlt man ungefähr 2-3 Euro. Das Preisleistungsverhältnis stimmt echt! Abends hab ich ein paar andere Reisende kennengelernt. Scheint wohl echt viele Amerikaner, Engländer, Kanadier und Australier unterwegs zu haben. Sowie in Shanghai als auch hier.
Zwei davon waren in meinem Zimmer und die eine Engländerin hat mir ihre Ibuprofentabletten geschenkt, weils mir so scheisse ging und ich nichts dabei hatte. Der Australier hat mir seine Taschenlampe vermacht, weil er am nächsten Tag zurück nach Australien flog. Wie cool ist das denn bitte!
Auf jeden Fall hab ich nun einen ersten Einblick ins “Backpackerdasein” gekriegt und es gefällt mir schon ganz gut. Vielleicht sollte ich mir langsam mal eine Liste mit Dingen machen, die ich ganz sicher mit auf Reisen nehmen muss, wie zum Beispiel eine Wäscheleine, Medikamente, Taschenlampe (hab ich ja jetzt
), und noch was, was ich schonwieder vergessen hab. Am nächsten Morgen musste ich um 6.50 Uhr aufstehn, weil ich einen Trip mit dem Schiff nach Yangshuo gebucht hatte. Ob ich den wirklich antreten wollte? Nach dieser üblen Nacht hab ich mich dann doch aufgerafft und bin rauf zur Dusche. (Gerade jetzt fällt mir der letzte Punkt der Liste ein: FLIPFLOPS!) Na super, keine Badelatschen dabei gehabt.
Der Plan war jedenfalls so, dass ich um 8 Uhr mit dem Bus abgeholt wurde und wir danach weiter zum Fluss fuhren. Erstmal durften wir durch die Ankunftshalle spazieren, wo natürlich erst einmal die ganzen überteuerten klischee Artikel angeboten wurden, wie zum Beispiel Gemälde und Fächer und sowas. Unsere Achtergruppe nahm Platz im 80 Personen Boot und los gings. Die Fahrt durch den Liriver dauerte viereinhalb Stunden, wobei es der erste Tag war, an dem nicht die verkürzte Route genommen wurde.
Das Wetter war ein kleines bisschen besser als am Tag davor und so konnte man die Berge recht gut sehen. Die Berge dort sehen nicht so aus, wie bei uns in der Schweiz. Sie schiessen einfach so direkt aus dem Boden, sind mit Bäumen überzogen und sind nicht so hoch.
Es fällt direkt auf, dass die Chinesen wohl quasi für jeden Hügel irgendeinen Namen oder eine Bedeutung brauchen. Der eine Berg soll angeblich eine Frau mit Kind auf dem Rücken zeigen. Bei einem anderen wiederrum soll man, an der Wand neun schwarze Pferde erkennen können. Nach dem servierten Mittagessen war mein persönlicher Overkill. Ich hab danach ungefähr anderthalb Stunden geschlafen.
Mein Reiseführer war so nett und hat mit meiner Kamera die Berge fotografiert, die auf der 20er Banknote zu sehen sind.
In Yangshuo gings dann für 20 Euro mehr zu viert weiter in ein 20km entferntes Dorf, wo unser Reiseführer allerlei interessantes über die Kultur erzählte. Er zeigte uns auch die Brücke, auf der wohl zwei berühmte Filme gedreht wurden. Wir wurden dann zu zweit mit dem Bambusfloss zu einem anderen Flussufer gefahren. Dort warteten schon die Büffel, die eher an Kühe erinnerten. Sehen Büffel echt so kuhmässig aus? Diese durften wir dann mit Grünzeug füttern und ein Kalb mochte mich wohl am meisten. Es hatte schön langes, schon fast pferdemähnemässiges “Haar” und wollte mir den Jadeanhänger an meiner Tasche abfressen. Kälber sind ohne die grossen Hörner jedenfalls weniger einschüchternd. Aber wer kann sich schon vor diesen grossen, schwarzen Kulleraugen mit den langen Wimpern fürchten!
Wenig später gings mit dem Bus zurück zum Hostel. Die anderthalb Stunden hab ich ebenfalls verpennt. Schlafen kann ich irgendwie ganz gut überall in der letzten Zeit. Hab am abend um Elf geschlafen und bin um eins heut Mittag aufgestanden, um dann später zur Tropfsteinhöhle zu fahren.
Der 9 Euro Eintritt war überraschend teuer und somit waren die Erwartungen auch hoch. Die Leute wurden gruppenweise reingelassen und jede hatte seinen eigenen “Höhlenführer”. Somit erklärte er zu x-Tropfsteinen irgendeine wohl eher absurde Geschichte. Hab zwar nur einzelne Sachen verstanden, aber die haben schon gereicht, um sich innerlich tot zu lachen.
Warum müssen die Leute immer zu allen Dingen irgendeine Erklärung oder Bedeutung haben? (Isst, du dies, ists gut für deine Gesundheit, tust du das, bringt es dir Glück usw.) Und wieso darf man sich nicht selber vorstellen, wie der Stein aussieht? Die Titel der verschiedenen Steine waren sowieso absolut abgefahren. “Der sterbende Schwan sieht eine kleine Ziege im Wind” (Titel frei erfunden von mir) und sowas.
Einmal meinte der Reiseführer über so einen komischen Tropfsteinblock, dass das ein goldener Fisch sei, zwei andere bezeichnete er als “Maiskolben”. Es war alles übel farbig beleuchtet und die Lasershow und Seifenblasen blieben einem auch nicht erspart. Ich habe eine vage Erinnerung an die eine Tropfsteinhöhle in Deutschland (Fränkische Schweiz?). Dort wars glaub nicht so.
Guilin ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Es gibt hier viel anzuschauen! Zwei volle Tage haben leider nicht ausgereicht. Morgen gehts wieder zurück nach Shanghai. Freu mich schon drauf
Schliesslich ist Wochenende *zwinker*
“
Bilder gibts übrigens auch wieder in der Gallery zu sehen: http://german-bash.org/~boardy/gallery/main.php?g2_itemId=1061
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Also wenn Shanghai eins hat, dann sinds Essensgelegenheiten! Ein kulinarisches Paradies sondergleichen.
In den letzten zwei Wochen hab ich wieder so viel Neues ausprobiert, am Anfang hier in der Stadt.
Überall gibt es so Stände von Bee Cheng Hiang, welche direkt gegrilltes Fleisch (Beef, Pork, Chicken) in “Scheiben” verkauft! Ich bin da schon ein paar Mal vorbeigegangen, habs dann immer zu teuer gefunden, bis Niki meinte, dass es wirklich lecker sei. Und sie hatte recht! Man kauft sich so eine Scheibe Fleisch (eine reicht völlig) und das Zeug trieft richtig vor Fett, ist aber geschmacklich unglaublich gut! (http://en.wikipedia.org/wiki/Bakkwa)
bakkwa in singapur
Dann waren wir zu fünft beim Teppanyaki (Japanisch).
Es gibt riesige Teppanyaki-Restaurants hier. Allyou can eat: Man darf alles aus der Speisekarte auswählen und bezahlt um die 15 Euro dafür. Hauptsächlich gibts Fleisch, Fisch und Meereszeug zu bestellen (es gibt aber auch Fruchtsalate und sowas). Jedenfalls sitzen alle um den Tisch und am anderen Ende steht der Grillmeister und zaubert auf der Platte vor sich hin, während man manchmal etwas im Stress ist, weil schonwieder neues Zeug auf den Teller kommt. Ich hab mir dann einfach immer das Fleisch von der Vegetarierin neben mir genommen und sie meinen Fisch… Gute Zusammenarbeit nennt man das
Zum krönenden Abschluss bestellten wir uns noch flambierte Bananen, wohl das Highlight jeder Grillerei!

unser teppanyakigriller
Kaum hatten wir einigermassen das Essen vom Teppanyaki verdaut, veranstalteten unsere Japaner in der Klasse ein weiteres All you can eat in einem anderen Restaurant, wo es einfach klassische japanische Sachen gab, wie z. B. Sushi oder wie das ganze Zeug heisst. Ich hab mal rohen Thunfisch probiert und fands echt ekelhaft. War aber wohl fast allein mit dieser Meinung. Ich steh dafür voll auf Dosenthunfisch, womit dann auch der köstliche Salat (!) dekoriert war.
Es gab Spiesschen mit gegrilltem Rindfleisch oder Salat mit Speck.
Das, was wohl den meisten Leuten bei so einem all you can eat Anlass zum Verhängnis wird, ist wohl, dass man auch soviel trinken darf, wie man will. Auwei. ![]()
Hier das Bild (mit der Hälfte der Leute und halb soviel zu essen, wie am Ende)..

Zu diesem Japaner will ich nochmal. Mal schauen, ob sich ein paar Leute finden lassen.
Vorgestern hat mir Anja dann ein uigurisches Restaurant gezeigt, ganz in der Nähe von mir. Warum ich das vorher nicht entdeckt hatte, ist mir ein ziemlich grosses Rätsel. Und sehr schade ist es auch.
Es ist ein kleines Lokal mit vier Tischen und die Menükarte hängt quasi an der Wand mit Bildern und chinesischen Schriftzeichen. Man tippt auf das, was man haben will und kriegts in kürzester Zeit aufgetischt. Dazu wird noch eine kleine Schüssel mit Suppe hingestellt. Eigentlich ess ich die Suppe nie. Braucht einfach zuviel Platz aber Anja meinte, dass man die unbedingt probieren sollte.
Als ich den ersten Löffel voll schlürfte, fühlte ich mich wie in diesen Filmen, auf denen die Person fokussiert wird, die Erde aufhört, sich zu drehen und es sich plötzlich so anfühlt, als wär man 15 Jahre zurück versetzt. Diese Suppe schmeckte EXAKT so, wie die Suppe, die meine Grossmutter früher immer gemacht hat! Ich konnte es nicht glauben! Hey Grosi, die händ da dini Suppe gstohle! ![]()
Wir haben unsere Portion Nudeln übrigens nicht geschafft. Haben aber am Ende für alles 10 Kuai, also 1 Euro bezahlt.
Mann, war das lecker!
Naja, nur die Waage dankt es einem halt nicht.
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So, hab mal eine mittelgrobe Reiseroute geplant!
Von Shanghai nach Hangzhou, weil von da Air Asia fliegt (Mit dem Zug anderthalb Stunden von hier)
Hangzhou nach Kuala Lumpur (Malaysia), dort sind schon sechs Tage Aufenthalt eingeplant und das Hotel ist auch reserviert.
Kuala Lumpur nach Phnom Penh (Kambodscha), dieser Flug ist auch schon reserviert.
Von Phnom Penh nach Sihanoukville (Kambodscha), soll schöne Strände dort geben! Und etwas relaxen nach der ersten ”Reisephase” ist sicher nicht schlecht.
Von Sihanoukville nach Angkor Wat (Siem Riep), wenn möglich. Sollte aber sicher Busse oder sowas dort hin geben.
Von Siem Riep nach Battambang, was nahe Thailändischer Grenze liegt. Ich glaube, ich werde von dort per Bus oder sowas nach Bangkok fahren.
Von Bangkok nach Phuket, mal wieder etwas Sonne, Strand und Meer.
Von Phuket nach Singapur, da gibts die Möglichkeit zu fliegen. Spart Zeit und ist sicher praktisch. Singapur wird wohl eher nur ein kurzer Zwischenstop.
Von Singapur nach Bali, was ich eigentlich nicht unbedingt geplant habe. Aber der Flug kostet einfach fast nix.
Von Bali kommt man mit Air Asia für 200 Fr. nach Australien (Perth)!
Von Perth zurück nach Kuala Lumpur, da gibts keine andere Möglichkeit. Es sei denn, mit einer anderen Fluggesellschaft.
Von Kuala Lumpur wieder nach China. Evtl. Hangzhou oder je nach Zeit, die zur Verfügung steht auch woanders. Von China hab ich ja noch nicht extrem viel gesehn.
Und zum Schluss nach Shanghai, da von hier aus der Rückflug reserviert ist.
Nun muss ich mich definitiv um die ganzen Impfungen kümmern, da ich meine letzte Impfung gegen wasweissich das letzte Mal mit 7 Jahren hatte.
Hoffentlich klappt das mit den ganzen Visas, wobei man das wohl Meistens am Flughafen ausgestellt kriegt und z.B. in Australien übers Internet eine “Nummer” bekommt, anstatt einen Stempel in den Pass.
Der Thailandreiseführer kommt wohl eher nicht in den Rucksack. Der ist ungefähr 6cm dick (!!!).
Den Flug von Shanghai nach Zürich verschieben.
Hab ich was vergessen?
Naja, jedenfalls sind alle Änderungen der Route vorbehalten
Vielleicht fällt was weg, vielleicht kommt was dazu. Ich rechne pro Aufenthalt plusminus eine Woche (ausser Hangzhou). Das sollte ja ungefähr passen mit 11-12 Wochen.
Das heisst nämlich, ich komme sehr wahrscheinlich schon anfangs Mai nach Hause
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Mitbewohner kommt mit Anhängsel nach hause. Es ist 6 Uhr morgens. Sie lachen und reden sehr laut, sodass man aufwacht und aufgrund dessen nicht mehr weiterschlafen kann. Nach einer Stunde bewege ich mich gerädert aus dem Bett, klopfe an seine Tür. Keiner macht auf. Ich höre nur eine weibliche Stimme, die den Mitbewohner fragt:
“Are your friends sleeping??”
Das etwas laute ”YES I TRY TO!!” hat ein bisschen geholfen